Baumkontrolle 

Der erste Schritt bei der Beurteilung von Bäumen besteht in einer visuellen Begutachtung. Dabei werden Baum und Baumumfeld genau untersucht. Auf aufwendige technische Verfahren wird in diesem Schritt verzichtet. Es finden lediglich einfache Hilfsmittel wie Fernglas, Schonhammer, Sondierstab und Handzappi Verwendung. 

Die Begutachtung erfolgt verletzungsfrei – das bedeutet, es werden keine bohrenden Verfahren oder  Ähnliches verwendet. Besondere Aufmerksamkeit bei der Kontrolle liegt auf möglichen Schadstellen und Defektsymptomen. Sind solche vorhanden, werden diese fotografisch dokumentiert. 

Von spezieller Bedeutung ist die Einschätzung über die Reaktion des Baumes auf mögliche Schädigungen. Sind die baumeigenen Abwehrmechanismen intakt, können auch geschädigte Bäume durchaus verkehrssicher sein.

Bestehen nach der Kontrolle noch immer Zweifel über die Sicherheit des zu kontrollierenden Baumes, kann eine statische Abschätzung über die Stand- und Bruchsicherheit erfolgen. Diese kann mit Hilfe des Online Analysetools TreeCalc (www.treecalc.com) vorgenommen werden. 

Kann im Rahmen der Baumkontrolle die Sicherheit eines Baumes nicht mehr gegeben werden, ist es möglich einen statischen Zugversuch durchzuführen. Die Zugversuch-Methode ist die einzige Möglichkeit, zerstörungsfrei eine klare Aussage über die Stand- und Bruchsicherheit eines Baumes zu geben. 

Um Einzelbäume oder Baumbestände regelmässig zu kontrollieren, nutzen wir eine GIS unterstützte Baumkatastersoftware. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung in der praktischen Baumpflege und einer steten Weiterbildung im In- und Ausland können wir eine effektive Baumkontrolle durchführen.

Durch die Nutzung von aktuellem Kartenmaterial ist eine punktgenaue Verortung der kontrollierten Bäume möglich. Somit sind wir in der Lage, ein effizientes Baummanagement für die gesamte Schweiz anzubieten. Jedem Kunden bieten wir einen individuellen Baumkontrollservice an, der es ihm ermöglicht, über einen webbasierten Login seine Baumdatenbank abzurufen.